24 | 05 | 2017
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Geschichte der Feuerwehr Aschendorf


Im Jahre 1997 konnte die Feuerwehr Aschendorf ihr 125-jähriges Bestehen feiern. Bei dem Rückblick kommt deutich zum Ausdruck, welche enorme Entwicklung die Feuerwehr insgesamt und die Freiwillige Feuerwehr Aschendorf im Besonderen vor allem im technischen Bereich durchgemacht hat. Die Bürger standen zu damaliger Zeit den Feuerbrünsten meistens hilflos gegenüber und der Name „ Aschendorf „ geht übrigens auf so einen verheerenden Brand zurück, bei dem der Ort in Schutt und Asche gelegt wurde.

Schon im Jahre 1845 erwähnte aber der Amtsvogt zu Aschendorf, dass sich die „ Feuerlöschungsanstalten „ in einem guten Zustand befänden. Auch wird von der Gründung der ersten Brandversicherung berichtet. Auf Grund mündlicher Überlieferungen wird in Aschendorf davon ausgegangen, dass schon ab dem Jahr 1872 eine Vereinigung der Feuerwehr bestand, die auch Freiwillige in ihren Reihen hatte. Eine reguläre Freiwillige Feuerwehr wurde dann aber letztendlich erst im Jahre 1895 gegründet, deren Initiartor der Kaufmann Gerard war.

Am 17. November 1895 fand die Gründungsversammlung statt, wo 60 Männer ihre Mitgliedschaft erklärten. Als Hauptmann wurde Karl Belli gewählt und der vorgenannte Gerard wurde sein Stellvertreter. Mit der Neugründung wurde sofort eine leistungsfähige Spritze angeschafft.

Endgültig als Organ des öffentlichen Feuerlöschwesens anerkannt wurde die Freiwillige Feuerwehr Aschendorf im Mai 1896. Erstaunlich für die damalige Zeit war die straff organisierte Wehr, die aus einer Steiger- und Rettungsmannschaft, einer Spritzen-, einer Wasser- und einer Ordnungsmannschaft bestand. Damit stand einer organisierten und ordentlichen Brandbekämpfung und Hilfeleistung nichts mehr im Wege. Obwohl die Entwicklung erfreulich war, bekam sie doch durch den ersten Weltkrieg einen erheblichen Dämpfer, aber schon 1926 ging es bergauf. Der zweite Weltkrieg schwächte, wie in anderen Orten auch die Aschendorfer Feuerwehr personell ganz erheblich, sodass damals neben anderen Hilfskräften auch Frauen dienstverpflichtet werden mussten. Nach und nach fanden sich nach Kriegsende aber wieder beherzte Männer zusammen und so wurde im Sommer 1945 unter Brandmeister Bollmann die Aschendorfer Feuerwehr wieder ins Leben gerufen.

Erst im Jahre 1952 konnte mit Unterstützung des Bürgermeisters das erste Tanklöschfahrzeug des Landkreises mit 2400 Litern Fassungsvermögen angeschafft werden, das auch heute noch als Oldtimer fahrbereit ist. Mit der Bohrung eines 43 Meter tiefen Brunnens auf dem Marktplatz konnte auch das Problem der Wasserversorgung in der Stadtmitte behoben werden. Aus diesem Brunnen konnte stündlich 73000 Liter Wasser gepumpt werden. In den 60er Jahren konnte dann die Ausstattung mit einer Tragkraftspritze TS 8 und einem weiteren Löschfahrzeug wesentlich verbessert werden.

Nachdem der Zustand des alten Feuerwehrhauses unhaltbar wurde, konnte dann im Jahr 1971 mit dem Bau eines großzügigen und modernen Feuerwehrhauses an der Molkereistrasse begonnen werden. Mit sieben Stellplätzen, Räumlichkeiten für Ausbildung und Reparaturen sowie 4 Wohnungen für Feuerwehrmitglieder wurde das Haus ein Jahr später eingeweiht. In den Jahren 1996 und 1997 wurde das Gerätehaus dann renoviert und mit einem neuen Dach sowie einem neuen Verblender versehen. Seit 2006 ist der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Aschendorf Ortsbrandmeister Hermann Göken, der sich auf seine 45 Mitglieder starke Einsatztruppe in zwei Alarmgruppen und drei Sondergruppen verlassen kann.

Hauptmann Carl Belli erster Feuerwehrhauptmann von Aschendorf
Oberbrandmeister Theodor Bollmann  Stadtbrandmeister von 1939 bis 1956
Oberbrandmeister Egidius Meyer Stadtbrandmeister von 1956 bis 1963
Oberbrandmeister Fritz Springub Stadtbrandmeister von 1963 bis 1975
Oberbrandmeister Ewald Brunkhorst Ortsbrandmeister von 1975 bis 1987

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Der letzte Einsatz

Nr. 19
09.05.2017 I 15:26 Uhr

Großbrand in Entsorgungsbetrieb

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