16 | 12 | 2017

In Herbrum bei Papenburg ist auf einem landwirtschaftlichen Betrieb ein Pferd in einen ehemaligen Güllekeller eingebrochen. Die Feuerwehr musste mit schwerem Gerät die Decke des Gewölbes öffnen, damit das Tier befreit werden kann. Die Feuerwehr Aschendorf war gegen 8.35 Uhr zu der Unglücksstelle an der Straße Am Wehr gerufen worden. Als der Landwirt am morgen den Stall betreten hatte, entdeckte er das Pferd in dem Keller. Dort hinein führt eine Treppe, die abgedeckt war. Das Pferd, bei dem es sich nach Angaben des Landwirts um einen sieben Jahre alten Friesen-Mix handelt, war offenbar in der Nacht auf die Abdeckung getreten und eingestürzt.

 

 

Tierarzt betäubt das Pferd

Die Feuerwehr Aschendorf, die mit vier Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften vor Ort ist, musste mit einer großen Flex und einem Presslufthammer die Betondecke des Kellers öffnen. Zuvor war in dem Keller Stroh ausgestreut worden, damit das Pferd weich liegt.

Außerdem hatte ein Tierarzt das Pferd untersucht und zunächst keine gravierenderen äußerlichen Verletzungen festgestellt. Innere Verletzungen sind allerdings möglich, sagte er im Gespräch mit unserer Redaktion. Er betäubte das Tier, damit die Feuerwehr ohne Gefahr arbeiten kann und steht für Nachbetäubungen weiter bereit.

Frontlader mit Gurten

Inzwischen ist das Pferd aus dem Keller geborgen worden. Nachdem die Betondecke aufgebrochen worden war, wurde das Pferd mithilfe von Gurten und eines Frontladers aus dem Gewölbe geholt. Das Tier lebt. Wie schwer es verletzt ist, wird der Tierarzt nun untersuchen.

Bericht: Ems-Zeitung

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Der letzte Einsatz

Nr. 86
21.11.2017 I 08:28 Uhr

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