24 | 05 | 2018
Hauptmenü
Rechtliches
Wer ist online

Aktuell sind 44 Gäste und keine Mitglieder online

Am Freitagvormittag haben die Freiwillige Feuerwehr und die Verwaltung der Stadt Papenburg den langjährigen Stadtjugendfeuerwehrwart Peter Rinneberg verabschiedet. Rinneberg hatte das Amt 16 Jahre inne und gehört zu den Mitbegründern der beiden Jugendfeuerwehren Untenende und Aschendorf in Papenburg. „Mit Peter Rinneberg verabschieden wir heute eine prägende Gestalt der Nachwuchsarbeit unserer Feuerwehr. Zugleich dürfen wir mit Thomas Helm einen engagierten und tatkräftigen Nachfolger ernennen“, sagte Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft bei der kleinen Feierstunde im Rathaus. „Mit der Gründung der zweiten Jugendfeuerwehr in Aschendorf 2002 hat Peter Rinneberg das Amt des Stadtjugendfeuerwehrwartes übernommen. Aber bereits bei der Gründung der ersten Jugendfeuerwehr am Untenende 1992 war er einer der Hauptakteure“, so Bechtluft weiter.

 

  

"DIE HAARE MÜSSEN AB"

Darüber hinaus ist Rinneberg bereits seit 1975 in der Freiwilligen Feuerwehr Papenburg aktiv, also fast 43 Jahre. „Als ich damals als 15-Jähriger in die Feuerwehr eintreten wollte, hieß es gleich: Die Haare müssen ab“, erzählte Rinneberg bei seiner Verabschiedung. Er habe damals sehr lange Haare gehabt, wie das bei vielen jungen Leuten in den 70ern üblich war. „Meine Eltern waren schockiert und haben gesagt: ,Die Haare bleiben dran!‘. Doch mein Drang zur Feuerwehr war stärker. Ich bin direkt zum Friseur gegangen und habe mir einen Kurzhaarschnitt verpassen lassen.“ Solche Vorgänge seien heute nicht mehr denkbar, erzählt Rinneberg weiter. „Damals war es eine Ehre, der Feuerwehr beitreten zu dürfen. Das müssen wir heutzutage aufwändig vermitteln und viele Angebote für Jugendliche schaffen, damit das rüberkommt.“ Mit vielen Aktionen wie Zeltlagern oder Feuerwehrwettbewerben sollen Kinder und Jugendliche für die Freiwillige Feuerwehr begeistert werden. „Die Haare muss sich dabei natürlich heute niemand mehr kurz scheren lassen“, scherzt Rinneberg. Ein großes Dankeschön richtete Rinneberg in der Feierstunde auch noch an seine Frau Gerlinde. "Ohne deine Unterstützung hätte ich das ja alles gar nicht machen können", so Rinneberg.

 

NACHFOLGER IST "KLASSISCHES EIGENGEWÄCHS"

Rinnebergs Nachfolger Thomas Helm ist dabei ein „klassisches Eigengewächs“ der Jugendfeuerwehr. „Thomas hat die Jugendfeuerwehr in Aschendorf mitgemacht und ist seitdem dabei. Er kann also aus eigener Erfahrung den Job sehr gut weiterführen“, sagt Stadtbrandmeister Josef Pieper. Er zollte Rinneberg ebenso Respekt und Anerkennung für die geleistete Arbeit wie die übrigen Vertreter der Feuerwehr und Verwaltung, unter anderem die Ortsbrandmeister Untenende, Georg Kruth, und aus Aschendorf, Hermann Göken, sowie Ordnungsamtsleiter Matthias Heyen. Ganz aufhören mit der Feuerwehr wird Rinneberg indes nicht. Bis zur Altersgrenze von 63 Jahren sind es für den 1959 geborenen noch gut vier Jahre. „Die Zeit will ich noch vollmachen.“

Zufallsbild
27_05_2005_02.jpg
Der letzte Einsatz

Nr. 23
13.05.2018 I 19:23 Uhr

Keller lenzen

Am Busch

Kameraden gesucht
Rauchmelder
Stadtfeuerwehr Links