22 | 11 | 2017
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Im Rahmen des vierten gemeinsamen Kameradschaftsabends der drei Papenburger Ortsfeuerwehren Aschendorf, Untenende und Obenende haben Abschnittsleiter Gerd Köbbe und Stadtbrandmeister Josef Pieper die Arbeit des Aschendorfer Ortsbrandmeisters Hermann Göken gewürdigt.

Zudem wurden jeweils vier Feuerwehrleute, darunter Pieper und der Obenender Ortsbrandmeister Udo Pooth für 40 Jahre, sowie für 25 Jahre langen Dienst mit dem Feuerwehrehrenzeichen des Landes Niedersachsen geehrt und elf Aktive befördert.


„Ich möchte Dir nur kurz und bündig sagen: Mit Deiner jahrzehntelangen Arbeit, Deiner Umsicht und Deiner Einsatzbereitschaft bist Du ein Vorbild“, sagte Pieper zu Göken. Köbbe zeichnete den Aschendorfer mit der Ehrennadel und einer Ehrenurkunde des Kreisfeuerwehrverbandes aus. Der Kameradschaftsabend im Saal Schulte-Lind in Anwesenheit von Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (CDU) war Gökens letzter als aktiver Ortsbrandmeister von Aschendorf. Er vollendet demnächst das 63. Lebensjahr und muss aufgrund der gesetzlichen Bestimmung aus dem aktiven Feuerwehrdienst ausscheiden.

Mehr als 270 Einsätze

Pieper sagte in seinem Bericht, dass sich in diesem Jahr innerhalb der Wehren so viel wie selten zuvor bewegt habe. Das gelte nicht nur für die Zahl der Einsätze. „Bis heute sind wir mehr als 270-mal ausgerückt“, berichtete er. Zum gleichen Zeitpunkt 2016 habe es „nur“ rund 190 Einsätze gegeben.

Dass diese Steigerung der Einsatzzahl problemlos gelungen sei, zeige wie einsatzbereit und zuverlässig die Feuerwehr sei. „Auf uns kann man sich verlassen, bei jedem Einsatz.“ Pieper sprach allen Feuerwehrmännern und -frauen seinen Dank aus. Mit einer so motivierten, kompetenten und zupackenden Truppe im Rücken mache es ihm Spaß, Stadtbrandmeister zu sein.

Schnell, angemessen, zuverlässig

Pieper zufolge werden die Leistungsbereitschaft und Fähigkeit aufmerksam registriert. Ihn erreichten immer wieder Stimmen, die bestätigten, „dass wir eine schnell und angemessen reagierende Feuerwehr sind, die auch bei großen und schwierigen Lagen die Situation im Griff hat.“ Diese Einschätzung sei auch in der Politik gesetzt. „Im Stadtrat gilt die Feuerwehr als einer der Garanten für die Sicherheit in der Stadt.“ Pieper weiter mit einem Blick auf die Feuerwehrkameraden: „Mit eurem Einsatz, eurer Leistung sorgt ihr dafür, dass sich kein Papenburger Sorgen machen muss.“

Neue Drehleiter für 480.000 Euro

Weil eine Feuerwehr auch aus Gebäuden, Fahrzeugen und Ausrüstung bestehe, sei es wichtig, dass die Feuerwehr eine so angesehene Stellung habe. Die Mittel für die Neuanschaffung verschiedener Ausrüstungsgegenstände und Fahrzeuge, die 2017 beschafft wurden, summierten sich auf fast eine Million Euro. Größter Punkt sei die Drehleiter für 480.000 Euro. Die persönliche Schutzausrüstung schlage mit 140.000 Euro zu Buche. Für die neuen Einsatzleitwagen der Ortsfeuerwehren Aschendorf und Obenende würden 220.000 Euro fällig. „Selbst solche Investitionen werden einstimmig gebilligt“, freute sich Pieper, der Rat und Verwaltung ein „ganz dickes“ Dankeschön sagte.

Mit Herzblut und Leidenschaft

Die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Feuerwehr zeige sich auch bei der Bedarfsplanung. Bereits in der ersten Analyse komme die Wehr sehr gut weg. „Sowohl die Einsatzfähigkeiten wie die Mannstärke und Ausstattung liegen im Rahmen der geforderten Anforderungen.“ Das gehe nur, weil alle mit Herzblut dabei seien und ihre Leidenschaft weitergeben. Die Feuerwehr biete auch ein wichtiges ehrenamtliches Angebot an. Sie stehe nicht nur im Einsatz Seite an Seite, sondern auch bei privaten Problemen und Schicksalsschlägen. „Das kann man mit keinem Geld der Welt bezahlen“, bedankte sich Pieper auch ganz persönlich und von Herzen bei allen Feuerwehrkameraden.

Dass das so bleibe, dafür sorgten die Jugendfeuerwehren, in der junge Menschen mit dem „Feuerwehr-Virus“ infiziert und für das Feuerwehrwesen begeistert würden. Neben Peter Rinneberg und weiteren Betreuern des Nachwuchses dankte Pieper auch den Ehefrauen, Partnerinnen und Partnern, ohne deren Unterstützung die Wehren ihre Arbeit nicht erledigen könnten.

Bericht und Fotos: Ems-Zeitung / Hermann-Josef Döbber

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Nr. 86
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