24 | 05 | 2017
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Ehrungen, Ernennungen und Wechsel in die Altersabteilung: Ortsbrandmeister Hermann Göken und sein Stellvertreter Mirco Krange (von links) mit den Geehrten (vordere Reihe) Uwe Leffers, Ewald della Valle, Paul Lachnitt und den zu Feuerwehrmännern ernannten Johannes Engeln, Alwin Terhalle und Christian Dirksen, dem in die Altersabteilung gewechselten Hermann Hackling (hinten, sechster von rechts) sowie weiteren Mitgliedern des Ortskommados und Gästen. Foto: Hermann-Josef DöbberNach 44 Jahren aktiver Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr Aschendorf ist Hermann Hackling auf eigenen Wunsch in die Altersabteilung gewechselt.
„Du bist ein Kamerad, der mit großem Engagement und Zuverlässigkeit zur Stelle ist, wenn man dich braucht“, lobte Ortsbrandmeister Hermann Göken während der Generalversammlung der Feuerwehr im Gerätehaus das Wirken des 62-Jährigen.

Hackling habe Jahrzehnte im Ortskommando mitgewirkt, darunter als fachkundiger Sicherheitsbeauftragter. „Als es darum ging, historische Fahrzeuge für unsere Wehr zu erhalten, gehörtest du zu den Männern, die im März 1991 die „Vereinigung der Helfer und Förderer der Freiwilligen Feuerwehr Aschendorf“ aus der Taufe hoben“, so Göken.
Für viele Jahre übte Hackling das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden aus. Darüber hinaus sei laut Göken durch seine Kontakte zur Raiffeisen-Warengenossenschaft Emskraft der Kauf der Lagerhalle, dem heutigen Domizil des Fördervereins, möglich geworden. Das Urgestein habe mit die Weichen dafür gestellt, dass der Förderverein heute ein Botschafter der Stadt und zu einem Aushängeschild der Feuerwehr Aschendorf geworden sei.
46 Brandeinsätze, 29 Hilfeleistungen, 4867 Dienststunden
Geehrt wurden neben Hackling auch Ewald della Valle und Uwe Leffers für 20-jährige Mitgliedschaft und Paul Lachnitt, der vor einem Jahrzehnt in die Wehr eintrat. Zu Feuerwehrmännern wurden Johannes Engeln, Fabian Niggemann, Alwin Terhalle und Christian Dirksen ernannt. Bereits auf dem gemeinsamen Kameradschaftsabend der drei Papenburger Wehren erhielten Ehrenstadtbrandmeister Anton Jungebloed für 60-jährige Treue zur Feuerwehr, der vor einem halben Jahrhundert eingetretene Gerd Bösing sowie Hubert Mecklenburg für 40-jähjrige Mitgliedschaft, eine Auszeichnung. Abschied nehmen musste die Wehr im vergangenen Jahr von den verstorbenen Kameraden Bernd Meyer und Hans Haneburger.
Laut Ortsbrandmeister Göken musste die Aschendorfer Feuerwehr im vergangenen Jahr zu 46 Brandeinsätzen und 29 Hilfeleistungen ausrücken. Zusammen mit den Brandsicherheitswachen bei Konzerten sowie Brandschutzerziehungsmaßnahmen an Schulen und Kindergärten ergebe das 4867 Dienststunden. Darunter waren Göken zufolge Einsätze in der Flüchtlingsunterkunft in den ehemaligen ADO-Hallen, im Aschendorfer Combi-Markt nach der Sprengung eines Geldautomaten sowie in Zusammenarbeit mit weiteren Wehren die Löscharbeiten auf der Meyer Werft, nachdem ein Feuer auf dem Rohbau der „Norwegian Joy“ ausbrach.
Art der Einsätze haben sich verändert
Wie Göken weiter ausführte, seien die heutigen Einsätze nicht mehr mit den früheren zu vergleichen. Da es immer mehr Hilfeleistungen als Brandeinsätze gebe, verändere sich auch das Einsatzspektrum. „Die Anforderungen an die Feuerwehr werden größer, fast alle Einsätze werden unter Atemschutz durchgeführt“, stellte der Ortsbrandmeister fest. Durch die gute Ausbildung und die Bereitschaft der Kameraden, habe die Ortsfeuerwehr die Einsätze aber gut meistern können. Dies sei auch auf eine hervorragende Zusammenarbeit aller drei Papenburger Ortswehren zurückzuführen.
Die 2001 gegründete Jugendfeuerwehr verfügt nach den Worten von Thomas Helm über neun männliche und fünf weibliche Mitglieder. Der Nachwuchs war 2583 Stunden aktiv, die sich auf 37 Dienstabende mit verschiedenen Schwerpunkten verteilen. Hinzu kämen 943 Stunden, die seitens der Betreuer neben deren Dienst als Aktive der Wehr, in die Arbeit mit den jugendlichen Mitgliedern investiert wurden. Als Jugendfeuerwehrmitglied des Jahres wurde Raffael Hackling ausgezeichnet. „Er hat 37 von 37 Dienstabenden besucht“, so Helm.
Den Festausschuss der Aschendorfer Wehr bilden 2017 Andreas Ahlers, Josef Albers, Joachim Strack und Alwin Terhalle. Ortsbürgermeister Friedhelm Führs (CDU) betonte, dass der jetzige Standort der Wehr in der Ortsmitte aufgrund fehlender Parkplätze auf Dauer nicht zu halten sei. Die Wehr war 1972 zum 100-jährigen Bestehen von den bisherigen Räumlichkeiten am Marktplatz in das heutige Domizil umgezogen.

 

Bericht: www.ems-zeitung.de

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Der letzte Einsatz

Nr. 19
09.05.2017 I 15:26 Uhr

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